Behelfsbrücke über den Höllbach gebaut

Abgelegt unter: Technische Hilfe — Alessandro Silvestri @ 30. August 2009, 14:08

Baumanschaft auf der fertigen Brücke

Zusammen mit den Ortsverbänden Pfedelbach und Sinsheim bauten Eberbacher Helfer am 29. August 2009 in der Antonslust eine Behelfsbrücke über den Höllbach.
Die alte Buntsandsteinbrücke, die die Zufahrt von der Gaimühle in den Höllgrund ermöglicht, wurde vor kurzem als nicht mehr verkehrssicher eingestuft. Seitdem müssen die Anwohner und Ausflügler eine Umleitung durch den Wald und damit einen Umweg in Kauf nehmen. Um dies zu ändern und die Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Brücke zu erleichtern, beauftragte die Stadt Eberbach den örtlichen THW Ortsverband mit der Errichtung einer Behelfsbrücke. Der Ortsverband Pfedelbach mit der nächst gelegenen Fachgruppe Brückenbau, stimmte mit der Stadt und einem beauftragten Ingenierbüro den Bau der Behelfsbrücke ab. Nachdem die Fundamente durch eine Baufirma erstellt wurden, konnte der Aufbau vor Ort erfolgen. Bereits in der Woche zuvor wurden viele Transferfahrten mit Material abgewickelt. Das Zusammenfügen der Teile für die sogenannte Bailey Festbrücke beschäftigte zwanzig Helfer etwa fünf Stunden. Ein Schwerlastkran hob das etwa neun Tonnen schwere Grundgerüst auf die vorbereiteten Fundamente. Nachdem Träger für die Fahrbahn montiert waren, konnte der Bau mit dem Auflegen und Verschrauben von Holzdielen abgeschlossen werden.
Nachdem die Baufirma in der nächsten Woche die Zufahrt fertig stellen wird, kann die Behelfsbrücke befahren werden. Sie verfügt über eine Tragkraft von etwa 16 Tonnen. Bis zur vollständigen Sanierung der Buntsandsteinbrücke ermöglicht das Provisorium nebenan die Zufahrt in den Höllgrund.

Die Seitenteile waren schwer zu bewegen

Die einzelnen Teile wurden mit Bolzen verbunden

Ein Schwerlastkran hob die Brücke auf ihr Fundament

Der Belag der Brücke besteht aus Holzdielen

Die Dielen wurden zur Sicherheit verschraubt

Kommentar abgeben